Spielplatzgestaltung

Die Anforderungen an Spiel- und Freizeitflächen sind in den letzten Jahren nicht nur in den städtischen Gebieten ständig umfangreicher geworden. Das ist auf das veränderte Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen zurückzuführen. Gleichzeitig wird in der modernen Stadtplanung die Bedeutung dieser Freiflächen für die ökologische Aufwertung von Stadtvierteln und vor allem für die Entwicklung des sozialen Verhaltens der jungen Generation immer besser berücksichtigt.

Das Aufstellen von Klettergerüst und Buddelkasten allein ergibt noch keinen Spielplatz. Selbst auf kleinräumigen Freiflächen in dicht bebauten Stadtgebieten wird unter Berücksichtigung der Sicherheitsauflagen versucht, Möglichkeiten sowohl zur individuellen als auch zur gemeinschaftlichen kreativen Betätigung und zur Erholung zu schaffen. Neben Ballsportplätzen werden auf größeren Flächen Möglichkeiten zum Skaten, Skateboarden oder Kunstradfahren gebaut, um dem Bewegungsdrang der Kinder und Jugendlichen Raum zu geben. Diese Bereiche lassen sich vielfältig mit einem sinnvollen Materialmix z.B. aus Asphalt, Pflaster und Stahl arrangieren.

Weiterhin können in verkehrsberuhigten Zonen mit verhältnismäßig geringem Aufwand durch diverse Gestaltungselemente sowie Begrünung und Möblierung oder auch partielle Aufpflasterungen in Kreuzungsbereichen und farbliche Kennzeichnungen die Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche verbessert werden.